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| Bürogebäude der Bezirksfinanzdirektion
München Abbruch und Neubau Der Neubau des Bürogebäudes der Bezirksfinanzdirektion München liegt in der Münchner Innenstadt und ersetzt einen Altbau aus den 50er Jahren an der Ecke einer Blockrandbebauung. Aufgrund der Ecksituation des Grundstücks und des Wunsches des Bauherrn, Büroräume ohne Klimatisierung zu schaffen, ergaben sich zwei unterschiedliche Außenfassaden: Zur verkehrsreichen Wagmüllerstraße ist die Ansicht durch eine zur Ecke spitz zulaufende Doppelverglasung im Bereich des 1. bis 4. Obergeschosses geprägt. So ist hier trotz erheblicher Lärmbelästigung durch den Straßenverkehr eine natürliche Be- und Entlüftung gewährleistet. Die Fassade zur ruhigeren Liebigstraße setzt sich aus raumhohen Kastenfenstern im Wechsel mit zurückgesetzten, geschlossenen Wandelementen zusammen. Diese Gliederung wird bis ins Staffelgeschoss fortgesetzt und betont die Ecke zusätzlich. Die Fassadenteilung ermöglicht Trennwandanschlüsse alle 1,50m, d.h. unterschiedliche Bürogrößen und somit flexible Grundrisse. Die moderne Fassadengestaltung fügt sich mit ihrer Gliederung harmonisch in die historische Altstadtbebauung ein. Zur solaren Stromerzeugung sind auf dem Dach des Staffelgeschosses Photovoltaik-Zellen installiert. |
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