Bürogebäude der Bezirksfinanzdirektion München
Abbruch und Neubau

Der Neubau des Bürogebäudes der Bezirksfinanzdirektion München liegt in der Münchner Innenstadt und ersetzt einen Altbau aus den 50er Jahren an der Ecke einer Blockrandbebauung.
   Aufgrund der Ecksituation des Grundstücks und des Wunsches des Bauherrn, Büroräume ohne Klimatisierung zu schaffen, ergaben sich zwei unterschiedliche Außenfassaden:
Zur verkehrsreichen Wagmüllerstraße ist die Ansicht durch eine zur Ecke spitz zulaufende Doppelverglasung im Bereich des 1. bis 4. Obergeschosses geprägt. So ist hier trotz erheblicher Lärmbelästigung durch den Straßenverkehr eine natürliche Be- und Entlüftung gewährleistet. Die Fassade zur ruhigeren Liebigstraße setzt sich aus raumhohen Kastenfenstern im Wechsel mit zurückgesetzten, geschlossenen Wandelementen zusammen. Diese Gliederung wird bis ins Staffelgeschoss fortgesetzt und betont die Ecke zusätzlich.
   Die Fassadenteilung ermöglicht Trennwandanschlüsse alle 1,50m, d.h. unterschiedliche Bürogrößen und somit flexible Grundrisse.
   Die moderne Fassadengestaltung fügt sich mit ihrer Gliederung harmonisch in die historische Altstadtbebauung ein.
   Zur solaren Stromerzeugung sind auf dem Dach des Staffelgeschosses Photovoltaik-Zellen installiert.
 
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Projektdaten
 
Adresse: Wagmüllerstraße 12, 80538 München
Auftraggeber: Freistaat Bayern, Staatliches Hochbauamt München ll
Bauzeit: 08/2002 – 10/2004
Bruttogeschossfläche: 4.530 m²
Bruttorauminhalt: 15.100 m³
Baukosten (300-400): 8.7 Mio Euro
Gesamtkosten
(200-700):
12.7 Mio Euro
   
 
 
   
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